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Was wäre, wenn Sie einen Return on Investment (ROI) von 62 % mit Ihrer Community erzielen könnten – und diese sich bei richtiger Führung nach einer Weile sogar selbst finanzieren würde?

Wir alle träumen von diesem magischen Ort, an dem unsere Produkte täglich empfohlen werden, der Umsatz durch die Decke geht und der ROI auf Social-Media-Plattformen himmelhoch ist. Als jemand, der Marketing- und E-Commerce-Unternehmen geleitet hat, kann ich versichern, dass dieser Traum weiterlebt – und ich beantworte im Folgenden einige Fragen zu dieser gewagten Aussage.

Der oben erwähnte ROI stellt den durchschnittlichen Return on Investment dar, der durch Online-Communities in sozialen Netzwerken oder auf Markenplattformen erzielt wird, die konsistent und im Einklang mit ihrer Marke agieren. Marken nutzen Communities, um mit zielgerichteten Konsumenten in Kontakt zu treten, Vertrauen in ihre Produkte und Dienstleistungen zu schaffen und ihre bestehende Kundenbasis zu personalisieren.

Es ist möglich, mithilfe solcher Communities innovative Produkte zu entwickeln, Support-Kosten zu senken und Umsätze zu steigern – allein dadurch, dass Sie Online-Foren für Ihre Kunden aufbauen. Falls Sie glauben, Ihr Unternehmen sei nicht gemeinschaftsorientiert, sollten Sie noch einmal darüber nachdenken.

DEWALT, der Hersteller von Elektrowerkzeugen, gibt an, 6 Millionen Dollar an Forschungskosten eingespart zu haben, indem er eine Community aufgebaut hat. Die DEWALT-Community wurde in eine kostenlose Fokusgruppe verwandelt, die dem Werkzeughersteller offenes Feedback lieferte. Das ermöglichte erhebliche Produktinnovationen und senkte die Support-Kosten deutlich.

dewalt online community screenshot
Eine Beispiel-Community: DeWalt-Fans können dieser Community auf Facebook beitreten.

Eine von der University of Michigan durchgeführte Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Online-Communities und Umsätzen. Sie stellte fest, dass Käufer nach dem Beitritt zu einer Online-Community einer Marke 19 Prozent mehr ausgaben.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:

Wie starte ich meine Online-Community?

Eines der Merkmale einer Online-Community ist, dass Menschen online miteinander kommunizieren können. Sie können Fragen beantworten, nach Lösungen fragen und Beziehungen aufbauen. 

Die Größe und Art der Online-Community, die Sie am Ende für Ihre Nutzer erstellen, hängt davon ab, was Ihre Kunden wollen. Zum Beispiel würde ich meine persönlichen Vorlieben zu lokalen Büchern und Autoren nicht mit fünftausend Menschen in einer globalen Slack-Community teilen wollen. Ich würde sie jedoch gern mit einer kleinen Gruppe guter Leser teilen, die wissen, worüber sie sprechen und ähnliche Vorlieben für Bücher und Autoren haben. 

Beachten Sie dies bei der Definition Ihrer Zielgruppe und denken Sie über die optimale Größe Ihrer Community nach.

5 Schritte zum Aufbau einer Online-Community

1. Ziel, Zweck und Zielgruppe festlegen

Stellen Sie einen klaren Plan und Zweck für Ihre Community auf. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:

  • Für welche Menschen ist sie gedacht? 
  • Welchen Mehrwert bietet die Community? 
  • Wer ist Ihre Zielgruppe?

Das wichtigste Fundament Ihrer Community ist es, bei Ihren Zielen und Werten präzise und klar zu sein. 

Vertiefen Sie sich auch in die Details Ihrer Zielpersona:

  • Wer ist Ihr idealer Nutzer? 
  • Wo sind diese Nutzer vorwiegend online anzutreffen? 
  • Welches Format bevorzugen sie zur Informationsgewinnung? 

Sie sollten diese Personen genau beschreiben können. Ebenso sollten Sie deren Online-Präsenz, maßgebliche Einflussfaktoren sowie deren Denk- und Sichtweise auf die Welt verstehen. Das Ziel beim Aufbau Ihrer Community ist es, die passenden Menschen anzuziehen. Beantworten Sie also die Frage: „Für wen ist diese Community gedacht?“

Einige Beispiele:

  • Ist es ein Treffpunkt für Kaffee-Liebhaber, um über die feinen Unterschiede ihrer Kaffeesorten zu diskutieren?
  • Ist es eine Gruppe für gesunde, biologische Rezepte, in der Mütter ihre gut gehüteten Geheimnisse für den besten gesunden Schokoladenkuchen austauschen?
  • Könnte die Community Inhabern von E-Commerce-Unternehmen helfen, ihre geschäftlichen Fähigkeiten zu schärfen?

Wenn Sie die passenden Persona(s) für Ihre Community gefunden haben, sind dies die nächsten logischen Fragen:

  • Werden sie Zugang zu Ressourcen erhalten, die ihnen vor dem Beitritt zur Community nicht zur Verfügung standen?
  • Wie können Sie ein Gefühl der Vertrautheit schaffen, damit sich neue Nutzer wie etablierte Mitglieder fühlen, die schon lange Teil der Community sind?
  • Wie fühlen sie sich jetzt, da sie Teil Ihrer Community sind?

Es ist essenziell, dass diese Personas gut entwickelt sind und teamübergreifend in Ihre Marketingaktivitäten und Projekte eingebunden werden. Sie können Ihre Persona hier kostenlos entwickeln.

Sobald Sie die Antworten auf diese Fragen haben – so wie Ihr Unternehmen über einen Inhaber, Manager und Mitarbeitende verfügt –, braucht auch Ihre Community Teammitglieder, die sich bestimmten Aufgaben widmen.

Community-Management ist entscheidend für den Erfolg einer Community. Ihr Community-Manager agiert wie der Bürgermeister einer Stadt und ist das Rückgrat Ihrer Community. Er fungiert als Chief Operating Officer der Gemeinschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern kann er Verbesserungen an Produkt, Community und Markenauftritt erkennen, die umgesetzt werden sollten.

Weitere Teammitglieder können Ihre Community unterstützen. Ihr Marketing-Manager könnte beispielsweise die Inhalte der Community planen, um Mitglieder zu animieren, gemeinsame Interessen zu teilen, Feedback zu geben oder den Kundensupport zu kontaktieren. Außerdem kann er Inhalte und Initiativen entwickeln, die gezielt Empfehlungen für neue Mitglieder fördern.

2. Wählen Sie eine Community-Plattform aus

Nachdem Sie nun ein Ziel und Mitglieder-Personas für Ihre Community haben, ist es an der Zeit, die Community auf einer geeigneten Plattform aufzubauen.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die aktuelle und zukünftige Größe Ihrer Community. Für eine Gruppe mit zehn Mitgliedern bietet sich ein WhatsApp-Gruppenchat, ein Telegram-Kanal oder eine Instagram-Direktnachricht an. Möchten Sie eine große Zielgruppe erreichen, empfiehlt sich die Gründung einer Reddit- oder Facebook-Gruppe. Niemand möchte einen Gruppenchat mit 100.000 Teilnehmern.

Bei der Auswahl einer Plattform haben Sie grundsätzlich zwei Optionen:

  • Soziale Netzwerke als kostenlose Plattform zur Community-Entwicklung nutzen
  • Online-Community-Software einsetzen, die speziell für den Community-Aufbau entwickelt wurde – teils kostenpflichtig

Kostenlose Plattformen zur Community-Entwicklung sind soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook und Reddit. Ihre Community kann als Mikro-Community Teil einer größeren Plattform sein, sofern Sie (und Ihre Community-Mitglieder) ein kostenloses Konto erstellen.

most used social platform screenshot
Die meistgenutzten sozialen Netzwerke im Jahr 2022 laut Hootsuite.

Wir alle lieben wohl großartige Software zum Aufbau von Online-Communities, oder? Hier finden Sie zehn Online-Community-Plattformen mit ihren Vorteilen sowie Infos zu Funktionen, Preisen und Screenshots.

Ein Anbieter von Community-Software holt aktiv Nutzerfeedback ein und verbessert laufend sein Produkt. Ihr Anbieter sollte auf seiner Plattform ständig Innovationen vorantreiben, damit Ihre Community mit den aktuellsten Trends und den Bedürfnissen der Mitglieder Schritt halten kann.

Erster Schritt: Gehen Sie die aufgeführten Plattformen aus dem Artikel in Ruhe durch und bewerten Sie jede nach Ihren eigenen Kriterien, Ihrem Budget und Ihren Bedürfnissen. Versuchen Sie keine schnelle Lösung zu finden, sondern analysieren Sie gründlich und vergleichen Sie mit Ihren Wünschen und Anforderungen. Ich empfehle dringend, dass Sie eine Liste von Anforderungen von Ihrem Community-Manager einholen, sobald Ziel, Zweck und Zielgruppe klar definiert sind – bevor Sie die Communities vergleichen.

Zweiter Schritt: Kontaktieren Sie zwei (oder mehr) dieser Plattformen, vereinbaren Sie eine spezifische Demo und/oder ein Angebot und prüfen Sie, ob sie Ihre Bedürfnisse erfüllen können.

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3. Schaffen Sie Ihre Spielwiese und legen Sie die Regeln fest 

Prozesse, Richtlinien und Aktivitäten einrichten

Ihre Community kann aus einem großen Forum oder mehreren kleineren Untergruppen oder Themenschwerpunkten bestehen. Beispielsweise könnten Sie einen Buchclub gründen und ihn nach Genres aufteilen. In einem Reiseforum könnten die Themen nach Reisezielen strukturiert werden. Eine Marketing-Community könnte die Themen in Bereiche wie Social Media Marketing, SEO, Paid Advertising und mehr aufteilen. 

Dadurch lässt sich auch erkennen, welche Community-Mitglieder besonders aktiv in bestimmten Kategorien sind und welche Themen sie bevorzugen.

Es ist ebenfalls wichtig, Prozesse zum Onboarding, zur Bindung, zum Kundenservice und mehr einzurichten. Binden Sie andere relevante Abteilungen wie Marketing, Kundenservice und weitere unbedingt mit in diese Überlegungen ein.

Sie sollten außerdem festlegen, welche Sprache gesprochen wird, welche Regeln und Vorschriften gelten und was erlaubt bzw. nicht erlaubt ist.

Überprüfen Sie das Anmeldeverfahren für Mitglieder

Ihr Anmeldeprozess sollte genauso einfach und bequem sein wie Ihr Transaktionsverfahren. Bevor Sie Ihre Gruppe starten, gehen Sie den Anmeldeprozess noch einmal durch und melden Sie sich selbst an, um den Ablauf zu testen. Durchlaufen Sie die einzelnen Schritte, die notwendig sind, um beizutreten, und machen Sie sich ein echtes Bild vom Anmeldeprozedere. 

Nachdem Sie dies umgesetzt haben, stellen Sie sich folgende Fragen: 

  • Müssen Sie weitere Fragen stellen, um sicherzustellen, dass die Mitglieder qualifiziert sind?
  • Ist es nötig, weniger Fragen zu stellen, um mehr Mitglieder zur Anmeldung zu bewegen? Gibt es überflüssige Fragen? 
  • Sind die Vorteile der Community und die Erwartungen klar angegeben?

Definieren Sie die Aufgaben Ihres Teams

Ihre Community soll als nahtlose Erweiterung Ihrer Marke funktionieren. Wenn Sie von Anfang an wissen, wer in bestimmten Situationen zuständig ist, ersparen Sie sich viel Kopfzerbrechen. Jedes Teammitglied, das in der Community eingebunden ist, sollte seine Rolle und deren Bedeutung im Gesamtkontext verstehen.

Nachfolgend finden Sie einige Fragen, mit denen Sie überprüfen können, ob die Aufgabenbereiche und Kommunikationswege Ihres Teams richtig aufgestellt sind. 

  • Wer reagiert, wenn ein Mitglied der Community eine Beschwerde äußert?
  • Wer entscheidet, ob ein Mitglied gegen die Regeln verstößt?
  • Wer löscht Beiträge?
  • Wer startet Unterhaltungen innerhalb der Community?
  • Wer beteiligt sich im Kommentarbereich und führt die Diskussion fort?
  • Wer hilft dabei, Community-Mitglieder zu feiern?
  • Wer genehmigt Mitglieder?

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Community selbst verwalten oder den Mitgliedern die Moderation überlassen möchten: Sie müssen von Beginn an festlegen, was Sie von ihnen für den Erfolg erwarten. 

Spamfilter konfigurieren

Spam-Accounts werden Ihre Community finden, sich einschleichen und Chaos verursachen. Richten Sie daher Spam-Filter für die Mitgliederanmeldung ein. Um Spammer daran zu hindern, Profile zu erstellen, können Sie reCAPTCHA oder ein ähnliches Tool verwenden.

4. Ausrichtung von Community und Marke

Es ist an der Zeit, Ihrer Community eine Persönlichkeit zu geben. Sie können sich das vorstellen wie eine Stadt:

  • Wenn Sie an Los Angeles denken, haben Sie vielleicht Influencer, Matcha und den Boom der gesunden Lebensmittelbranche im Kopf.
  • Bei Colorado denken Sie an abgelegene Ausblicke auf spektakuläre Berge. 

Ihre digitale Community (Ihre „Online-Stadt“) sollte ebenfalls eine Persönlichkeit haben, für die sie bekannt und beliebt ist. Das unterscheidet Sie von der Masse und bringt Ihnen die ersten 100 treuen Fans – und wenn Sie Ihren Worten und Ihrer Marke treu bleiben, werden diese 100 noch 1000 weitere Menschen anziehen.

Ihre Community sollte sich für Mitglieder wie eine Erweiterung Ihrer Marke anfühlen. Sie können sie mit Ihrem Logo und den Unternehmensfarben branden und sie sollte alle Markenrichtlinien von A bis Z befolgen. Neben dem visuellen Branding sollten Sie auch in Beiträgen, Kommentaren und Videos die Sprach- und Tonalitätsrichtlinien Ihrer Marke einhalten. 

Eine Marke, die sich an die Generation Z richtet, hätte zum Beispiel keine geschäftsmäßige Landing Page und daneben einen Community-Beitrag im frechen und ausgefallenen Stil. Sie sollten Ihre Kommunikation auf allen sozialen Plattformen, Websites, Social Media und E-Mail abstimmen. Sie können sich differenzieren, um Kundinnen und Kunden nicht zu langweilen, sollten aber überall dem gleichen Stil treu bleiben. 

Experten-Tipp: Machen Sie immer einen Test, wenn Sie neue Texte, neue Überschriften, neue Bilder und mehr ausprobieren.  Ganz egal welche Größe, Branche oder Einnahmen Ihr Unternehmen hat – es muss immer getestet werden.

buzz lightyear a/b test meme
Es ist wichtig, überall dort A/B-Tests zu machen, wo es möglich ist.

Sie sollten außerdem Erfolgskriterien für die Inhalte definieren, die Sie in Ihrer Community veröffentlichen. Dazu können Interaktionsraten, Klickraten, Konversionen, Besuche, Anmeldungen für geschützte Inhalte und Interaktionen mit Inhalten über einen längeren Zeitraum zählen. 

Das ermöglicht Ihnen, Fragen wie die folgenden in den Fokus zu rücken:

  • Vielleicht liegt Ihr Fokus als neue Online-Community auf den Anmeldungen. Wie viele Leute traten von jeweils 100 Besuchern der Login-/Anmeldeseite bei?
  • Wie viele Mitglieder haben auf den heute besprochenen Blogbeitrag geklickt?

Das ist ein fortwährender Prozess. Bleiben Sie also neugierig und stellen Sie in jeder Phase Ihrer Community-Reise die wichtigen Fragen. 

5. Bewerben Sie Ihre Community

Die Bewerbung Ihrer Community lässt sich mit dem Marketing für ein Produkt vergleichen. Wenn Sie sich auf das Problem konzentrieren, das Ihre Community löst, können Sie andere davon überzeugen, warum sie beitreten sollten.

Hier sind 3 nützliche Methoden, um Ihre Community bekannt zu machen (es gibt noch viele weitere):

Binden Sie Meinungsführer ein

Fördern Sie Ihre Community, indem Sie mit Influencern, Content Creators und Meinungsführern in Ihrer Nische zusammenarbeiten. Der Influencer sollte bereits eine Anhängerschaft besitzen, die Ihrer potenziellen Zielgruppe entspricht. Mit dieser Strategie können Sie Ihre Bemühungen in organische und bezahlte Maßnahmen aufteilen und einige Investitionen für andere Taktiken wie Traffic-Kampagnen und Retargeting aufsparen. Ein entscheidender Erfolgsindikator ist, ob Sie genügend Conversions erzielen, um Ihre Akquisitionskosten zu decken.

Empfehlungsprogramme

Empfehlungsprogramme belohnen Mitglieder dafür, dass sie Neuzugänge in Ihre Community bringen. Belohnungen können Gratisartikel, Rabatte und vieles mehr sein. Wenn Ihre aktuellen Mitglieder Leute kennen, die Interesse an Ihrer Community hätten, können Sie diese Information gezielt nutzen, um neue Mitglieder zu finden.

Social-Media-Werbung

Die heutige fortschrittliche Software für Social-Media-Werbung macht es einfach, gezielte Social-Media-Kampagnen zu erstellen, zu verbreiten, zu testen und zu analysieren. Sie können für die Online-Bewerbung Ihrer Community bezahlen und dabei gezielt bestimmte Communities, demografische Gruppen oder Hashtags ansprechen. Je gezielter Sie vorgehen, desto höher ist die Chance, einen Betrachter in einen Community-Beitritt zu verwandeln.

Best Practices für eine florierende Community

1. Feiern Sie die richtigen Leute 

Ehren Sie die Beiträge der Menschen in Ihrer Community. Stellen Sie sicher, Ihre Mitglieder öffentlich anzuerkennen. Gute Kandidaten sind Nutzer, die das Produkt am erfolgreichsten verwenden, die an den meisten Herausforderungen teilgenommen haben oder die die meisten Empfehlungen generiert haben.

Die Mitglieder Ihrer Community bestimmen selbst, wie sie gefeiert werden möchten – fragen Sie sie unbedingt, was sie einzigartig und geschätzt fühlen lässt. Sie können beispielsweise einen Artikel darüber verfassen, wie dankbar Sie sind, dieses Mitglied in Ihrer Community zu haben, ihm einen Monat lang kostenlose Produkte schenken, Geburtstage auf besondere Art feiern oder sogar persönliche Treffen organisieren und die Person überraschen.

Ein Beispiel für einen Buchclub: Sie organisieren eine Lesung und verschenken als Geschenk das Buch, über das gesprochen wurde, an alle Anwesenden. 

2. Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Community Manager einstellen

Betrachten Sie Ihren Community Manager als Chief Operating Officer (COO) Ihrer Community. Damit alle Abläufe für die Mitglieder reibungslos und unkompliziert erscheinen, ist es seine Aufgabe, sicherzustellen, dass im Hintergrund alles optimal funktioniert.

Dazu gehören unter anderem folgende Warnsignale, auf die Sie achten sollten:

  • Der Umgang mit Mitgliedern, die sich über das Verhalten anderer Gruppenmitglieder ärgern, könnte dazu führen, dass sie die Gruppe verlassen – was ihnen einen schlechten Eindruck von Ihrer Marke hinterlässt.
  • Sicherstellen, dass Mitglieder den bei der Bewerbung versprochenen Mehrwert auch wirklich erhalten. Andernfalls könnten Sie Mitglieder verlieren.
  • Verhindern von Benachrichtigungs-Überflutung, da diese Menschen von Ihrer Community vertreiben und ihnen das Erinnern daran erschweren kann.

Sie sollten Ihren Community Manager nach seinen Erfolgskriterien auswählen (wie z. B. Anmeldungen, Klickraten und Conversions) und nach seiner Begeisterung für das Wachstum Ihrer Community.

3. Tracking ist die Grundlage des Wachstums

Alles sollte so weit wie möglich aufgezeichnet und analysiert werden.

Nur durch die Betrachtung der Zahlen können Sie feststellen, ob etwas funktioniert oder nicht. Selbst wenn Ihre Community sehr aktiv ist: Was bringt das, wenn Ihre Conversion-Rate bei 0 % liegt?

In diesem Fall zahlen Sie einen Community Manager, damit er eine ineffektive Community verwaltet – und Ihre Organisation verliert wertvolle Zeit und Ressourcen und verschwendet Geld. 

Das Wachstum und die Leistung Ihrer Community im Vergleich zu den ursprünglichen Zielen können Sie nur anhand von Kennzahlen wie Anmeldungen, Engagement, nutzergenerierten Inhalten, Klickraten und Conversions bewerten. Ihre Community ist ein großartiger Ort, neue Ideen zu testen, falls Ihre Conversion-Rate niedrig ist.

4. Treten Sie anderen Communities bei und teilen Sie Ihr Wissen

Nutzen Sie das, was es bereits gibt, anstatt das Rad neu zu erfinden. Besonders indem Sie mit gleichgesinnten Communities in Kontakt treten und sich austauschen, können Sie Erfolgskonzepte in Online-Communities entdecken. 

Zwei Köpfe denken besser als einer. Von Podcasts bis Bücher wissen wir: Wissen zu teilen ist der neue Weg nach vorn – daher sollten Sie Ihre Inhalte und Fallstudien unbedingt mit ähnlichen Online-Communities teilen. Auch das Organisieren von Events und Vorträgen sowie Ihre Präsenz dort, wo es für Ihre Marke am meisten zählt, sollte auf Ihrer To-Do-Liste für Ihre Online-Community stehen.

Lassen Sie sich von anderen erfolgreichen Communities inspirieren, testen Sie das bei Ihrer Zielgruppe und passen Sie es gegebenenfalls an. Sie können viel darüber lernen, wie Sie Ihre Community wachsen lassen, die Beteiligung steigern, den Traffic auf Ihre Website lenken und Ihr Geschäft skalieren, wenn Sie beobachten, wie andere Communities funktionieren.

Fangen Sie an, Ihre eigene Community aufzubauen

Online-Communities können zu einem Ihrer wirkungsvollsten Marketingkanäle werden, wenn sie ein klares Ziel erhalten und angemessen moderiert werden.

Sie können zu Ihrer eigenen Blase im Internet werden, gefüllt mit Fans, die voller Freude und Wertschätzung über Sie sprechen. Die Fähigkeit von Communities, Beziehungen zwischen Unternehmen und Kundschaft aufzubauen, ist eine bewährte Marketingmethode, die Firmen nahezu jeder Branche umsetzen können – wenn sie bereit sind, Zeit zu investieren und echtes Interesse zu zeigen. 

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Möchten Sie weiter lernen? Hören Sie sich diesen Podcast an: Wie man die größte Freizeitpark-Fanseite der Welt aufbaut

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Elena Kostoska

Hochleistungsfähige Teams schaffen und sie durch Workflows führen, die sich an aufrichtiger Produktivität orientieren. Mitwirkung bei der Gründung und Gestaltung von Gemeinschaften, die im Laufe der Zeit wachsen, sich weiterentwickeln und über ihr ursprüngliches Ziel hinauswachsen. Denn Menschen strahlen, wenn sie über etwas sprechen, das sie lieben.