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Mit interaktiven Inhalten schließt sich der Kreis des eigentlichen Wertes des Internets.

Erinnern Sie sich daran, wie uns in den 1990er Jahren zum ersten Mal die Definition des „Internets“ beigebracht wurde? Es wurde als ein „vernetztes Netzwerk“ von Computern eingeführt. Rückblickend erkennt man heute, dass das „Internet“ immer darauf ausgerichtet war, Menschen miteinander zu verbinden—die Konsumenten aller im Internet verfügbaren Inhalte—nicht nur untereinander, sondern auch mit den Inhalten selbst.

Nachdem ich den Übergang von Print- zu Digitalmedien in der Verlagswelt aus erster Hand erlebt habe, kann ich bestätigen, dass interaktive Inhalte heute der einzig logische Weg für Content-Ersteller sind, um mit den Konsumenten in Kontakt zu treten—jene, die immer unterwegs sind und das Smartphone griffbereit haben, aber keine Zeit, die Muße eines guten alten Taschenbuchs zu genießen!

Wir haben uns als Gesellschaft von täglichen Mußestunden hin zu dem Zustand entwickelt, Freizeit nur noch im Urlaub oder an Feiertagen wirklich zu schätzen. Das hat auch unsere Art, Inhalte zu konsumieren, und die Muster der Publikumsbindung verändert. Allein die Existenz der schönen Abkürzung „TL;DR“ (Too Long; Didn’t Read) macht den Punkt deutlich, den ich unterstreichen möchte. Wir möchten unsere Inhalte so, wie wir Werbung mögen—informativer Mehrwert, Anreize und in kurzen, zeitsparenden Happen.

Schauen wir uns also an, wie sich interaktive Inhalte in unsere neuen Lese- und Recherchegewohnheiten einfügen und welche Beispiele für interaktive Inhalte die Markentreue Ihrer Medienmarke stärken können.

Was sind interaktive Inhalte?

Ich erinnere mich daran, als Student mit knappem Budget Bücher im PDF-Format auf einem winzigen Smartphone (und manchmal auch am Desktop) gelesen zu haben. Die schiere Monotonie, tausendmal hinein- und herauszuzoomen, um nur einen Absatz zu schaffen, ist kaum zu beschreiben.

interactive content ebook graphic

Wer hätte gedacht, dass wir schon bald E-Books und interaktive Blätterkataloge haben würden, die mit unzähligen Geräten kompatibel sind?

Genau das bewirken interaktive Inhalte: Sie machen uns, die Konsumenten, zu Beteiligten an den Inhalten, die wir erleben. Interaktive Inhalte haben den ansonsten passiven Inhaltkonsum in ein aktives Erlebnis verwandelt. Nutzer entscheiden selbst, wie sie mit den verfügbaren Inhalten interagieren.

Welche Vorteile bieten interaktive Inhalte?

Interaktive Inhalte verbinden Information und Erlebnis                                       

Haben Sie schon einmal ein Quiz gemacht, um herauszufinden, welcher Charakter aus einer Ihrer Lieblingsserien Ihnen am ähnlichsten ist? Oder vielleicht ein Quiz, um herauszufinden, welches Shampoo am besten zu Ihrem Haartyp passt oder welche Foundation ideal für Ihren Hautton ist? 

So nehmen Sie an Inhalten teil und interagieren mit ihnen, um letztlich etwas über sich selbst zu lernen—sei es Ihre Ähnlichkeit mit einer Figur oder die ideal abgestimmten Produkte, nur für Sie!

Interaktive Inhalte verbinden Information und Erlebnis. Inhalte in Form von interaktiven E-Books, Quizzen, Infografiken und Videos werden zu einer Reise für die Nutzer; sie verbringen Zeit mit dem Inhalt anstatt ihn nur schnell durchzublättern.

Was bringt das jedoch für Verlage und Content-Ersteller?

Verlage, Autoren, Medienmarken und Künstler leben von der Beteiligung der Nutzer an ihren Inhalten. Und jetzt, da das Internet jederzeit zur Verfügung steht, ermöglicht es interaktive Inhalte den Erstellern und Medienverlagen, selbst zu bestimmen und zu wählen, wie sie ihre Konsumenten zu aktiven „Charakteren“ in den eigenen Inhalten machen möchten.

Für Content-Ersteller gibt es nichts Schöneres, als in Echtzeit zu beobachten, wie das Zielpublikum mit den genau für es kuratierten Inhalten interagiert und darauf reagiert, anstatt die Inhalte einfach ihrem Schicksal zu überlassen.

Interaktive Inhalte steigern die Bindung

Content im digitalen Bereich muss heute auf die Zeit und Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer zugeschnitten sein, die schnelle Informations-Häppchen bevorzugen, um schnell auf dem neuesten Stand zu sein.

Vor diesem Hintergrund bietet interaktiver Content für Designer und Content-Ersteller die Möglichkeit, Formate zu entwickeln, die eine stärkere Bindung der Nutzer versprechen. Die Interaktion mit Inhalten zu den Bedingungen der Konsumenten schafft die Verbindung zwischen Lesern und Publishern/Erstellern und fördert nachhaltig die Bindung und Treue der Nutzer.

Heutige Konsumenten sind an intuitive Darstellungsformen gewohnt, die eine flexible und individualisierbare Darstellung der Inhalte auf unterschiedlichsten Geräten ermöglicht. 

Mit dem Zugang zu sozialen Medien, wie wir ihn heute kennen, passiert zudem ein Großteil des Lesens und Lernens direkt über die Feeds dieser Kanäle. Die Option, Inhalte online aufzurufen und einzeln zu teilen, zum späteren Lesen zu speichern oder zu bookmarken sorgt für ein angenehmes Leseerlebnis und eine längere Beschäftigung des Nutzers mit den Inhalten.

Darüber hinaus sorgt genau diese erhöhte Nutzerbindung durch interaktive Inhalte für die ultimative Marketinglösung für den Content selbst—was schlussendlich zu Leads, Verkäufen und Einnahmen führt.

Interaktive Inhalte erzeugen mehr Nutzer-Feedback

Ein versteckter Vorteil von interaktiven Inhalten ist der überreiche Zustrom an Feedback von echten Konsumenten in Echtzeit!

Statische Inhalte liefern Ihnen kein Feedback in Echtzeit, noch sagen sie Ihnen, wie viele Konsumenten „tatsächlich“ mit Ihren Inhalten interagiert haben. Aber interaktive Inhalte haben das Blatt komplett gewendet; das Feedback wird generiert, während der Konsument sich mit dem Inhalt beschäftigt. 

Jeder Klick, jede Ansicht und jede Interaktion mit Ihren Inhalten wird zu Datenpunkten, die Sie verfolgen, zur Verbesserung und Aktualisierung Ihrer interaktiven Inhalte nutzen und bei Bedarf überarbeiten können, um die Konsumenten weiterhin einzubinden und zu beschäftigen.

Die gesammelten Daten erfassen zudem auch die Ausstiegspunkte verschiedener Nutzer, was Ihnen ermöglicht, Ihr Publikum noch detaillierter zu verstehen—welche Themen sie interessieren und bis zu welchem Punkt. Dieses Verständnis und die Fähigkeit, innerhalb dieses Verständnisses zu agieren, ist letztlich das, was uns im Spiel hält.

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Welche Arten von interaktiven Inhalten können Sie erstellen?

1. Quizze

Quizze und Assessments sind bereits das beliebteste Format für interaktive Inhalte, insbesondere nach dem ganzen Hype um die BuzzFeed-Quizze.

Mit ihrer eingängigen und kreativen Formulierung halten interaktive Quizze nicht nur die Teilnehmenden bei der Stange, sondern vermarkten die Inhalte, die Marke und oft auch ein Produkt hervorragend. Je nach Ergebnis können die Quizze Besucher der Website zu Affiliate-Links führen oder als Datensammelpunkte dienen, die potenziell zu Verkäufen und Umsatz führen können.

Außerdem könnten angesichts der sozialen Medien die Ergebnisse in Feeds und Timelines teilbar sein, wodurch mehr Konsumenten/Leser für die Inhalte gewonnen werden. Genau das macht dieses Quiz auf Buzzfeed zum Thema Grammatik, indem es die Grammatik seiner (und NICHT it’s) Leserschaft/Aufgabenteilnehmenden auffrischt.

quiz on buzzfeed screenshot

2. Videos und Animationen

Der Schulunterricht hat sich im letzten Jahrzehnt bereits stark verändert. 

Die meisten führenden Verlage bieten ihren Printbüchern digitale Inhalte, um Lernende zu beschäftigen. Videos und Animationen machen einen großen Teil dieser digitalen Inhalte aus, insbesondere im Englischunterricht. 

Gedruckte Geschichten und Gedichte werden in kurze Animationen für SchülerInnen umgewandelt, um eine alternative Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Inhalten des Buches zu bieten.

Allerdings können wir diese visuellen Inhalte inzwischen interaktiv gestalten, indem wir anklickbare Optionen hinzufügen. Prüfen Sie, wie das die Interaktion mit Ihren Inhalten im Gegensatz zu einer passiven Betrachtung fördert.

YouTube bietet bereits die Option, interaktive Videos zu erstellen, und es gibt zahlreiche solcher Videos. Manche Menschen nutzen sie sogar als Spielalternative, so wie die Spiele auf YouTube zur populären Serie Squid Game.

Der berühmte Netflix-Film Black Mirror: Bandersnatch hatte bereits einen enormen Einfluss auf sein Publikum, das plötzlich dafür verantwortlich war, wie die Handlung weitergeht.

Das Veröffentlichen solcher kurzen und interaktiven Videos/Animationen könnte als Einstieg für längere Inhalte, die Sie veröffentlichen möchten, dienen oder als Folgeinhalt zur weiteren Einbindung Ihres Publikums oder Ihrer Leserschaft. 

Und diese funktionieren auch genauso gut bei Longform-Inhalten, die gar nicht im selben Format vorliegen.

3. Rechner und andere Tools

Rechner sind hervorragende interaktive Werkzeuge für Engagement, Lead-Generierung sowie zum Erfassen von Daten potenzieller KundInnen. Genau so wurden Content-Marketing-Prinzipien darauf ausgerichtet, diese Tools einzusetzen; werfen Sie einen Blick auf die interaktiven Rechner-Optionen, die Outgrow anbietet.

Als Content Publisher und Autoren können wir herausfinden, wie solche Tools die Nutzer stärker mit unseren Inhalten verbinden. Ein Timer am Ende eines Quiz oder ein Rechner, der zeigt, wie lange man mit einem Inhalt beschäftigt war—im Vergleich zur durchschnittlichen Zeit von anderen—ist ein gutes Beispiel. Ein einfacher klickbarer „Nochmal versuchen“-Button, der dazu animiert, die eigene Punktzahl mit dem Durchschnitt zu vergleichen, ist oft genau der nötige Anstoß.

Im Bereich Ed-Tech könnte ein solches Tool SchülerInnen auf einem Learning Management System (LMS) anzeigen, wie sie bei Quizzen und Spielen im Vergleich zu ihren Klassenkameraden abschneiden, was sie zusätzlich motiviert, mehr zu lernen und erneut teilzunehmen. Das hilft zudem Lehrkräften, anhand der Interaktionsdaten ihre SchülerInnen besser beurteilen zu können.

4. Spiele

Gamification von Inhalten, Erzählungen und Lernprozessen hat in jüngster Zeit die traditionelle Art der Wissensvermittlung, des Unterrichtens und Lernens grundlegend herausgefordert und verändert.

Stellen Sie sich eine solide Handlung vor, bei der die Hauptfigur, die im Spielerlebnis zum Leser/Spieler wird, ständig vor Entscheidungen steht, die die Geschichte vorantreiben – jemand wie Dostojewskis Raskolnikow, der auf dem Bildschirm darüber nachdenkt, Alyona Ivanovna zu ermorden, während zwei Optionen erscheinen, die ihn auffordern, seine Schuld zu gestehen oder weiterhin zu leugnen und dadurch den Verstand zu verlieren.

Stellen Sie sich nun ein viel einfacheres Spiel vor, bei dem der Leser/Zuschauer/Teilnehmer ein Fahrer in einem Rennspiel ist und jeder Crash oder jede Bodenwelle ihm ein Problem präsentiert, das gelöst oder beantwortet werden muss. Selbst ein so einfaches Spiel würde maximale Interaktion mit dem Inhalt ermöglichen.

5. Karten

Stellen Sie sich vor, Sie würden eine fiktive Geschichte schreiben, die in einer imaginären Welt spielt – ganz wie J.R.R. Tolkiens Mittelerde. Großartig, oder? 

Stellen Sie sich nun vor, Sie hätten eine dreidimensionale virtuelle Karte der Welt, die Sie für Ihre Leser erschaffen haben, mit der sie interagieren und herausfinden können, was wo geschehen ist. Das würde ein viel immersiveres Erlebnis für Ihr Publikum schaffen, mit anklickbaren Pop-ups auf der 3D-Interaktivkarte, sodass alles hautnah verfolgt werden kann und man selbst Teil der Handlung wird!

Karten machen fiktive Welten für die Leser zu einem viel realeren Erlebnis, bei dem sie zu Teilnehmern, fast schon zu Figuren der Geschichte werden. Sie haben die Möglichkeit, die Welt aus den Augen des allwissenden Erzählers zu betrachten oder sich einer Figur oder einem Handlungsstrang, dem sie folgen möchten, gezielt zu widmen.

interaktive Inhaltskarten-Infografik

Interaktive Karten sind dabei, die EdTech-Welt im Sturm zu erobern.

Werfen Sie einen Blick auf diesen interaktiven Kartenmacher von National Geographic. 

Für Schüler, die visuelle Inputs benötigen, um Richtungen, Räume und Orte zu begreifen, sind solche interaktiven Karten genau das richtige Format. Neben dem sinnlichen Erlebnis bieten diese Karten auch Beteiligung durch Interaktion, um Geografien und deren Zusammenhänge durch Pop-ups, Zoom- und Scrollfunktionen zu verstehen.

6. E-Books

Nach einer Ära passiver Inhalte und statischer PDFs kamen E-Books wie ein frischer Wind – und sie sind wirklich das Trumpfass beim Veröffentlichen interaktiver Inhalte.

interaktiver Inhalte GIF

E-Books sind nicht nur auf verschiedensten Geräten leicht zugänglich, wir können darin auch nahezu alle anderen interaktiven Elemente, wie Audio, Video, Animationen, Minispiele, Quizfragen, interaktive Infografiken und mehr, direkt einbetten. 

Alles, was man in einem Buch verpacken möchte, ist an einem Ort verfügbar. Ein E-Book ist also eine Komplettlösung, die das Nutzererlebnis interaktiv und unterhaltsam macht.

Und es schadet uns als Content-Creators und digitale Verleger nicht, dass wir Updates und Überarbeitungen für diese Formate elektronisch versenden können – kein Bedarf, Vorräte für Neuauflagen zu vernichten!

4 Tipps für den Einstieg in die Produktion interaktiver Inhalte

Es ist leicht, sich in der Entwicklung interaktiver Inhalte so sehr zu verlieren, dass Marketing-Kampagnen und Umsatzziele in den Vordergrund rücken. Dennoch ist es als Content Creator/digitaler Medienverleger entscheidend, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass es ohne Inhalte kein Erlebnis gibt.

Wir müssen Inhalte schaffen, die von Anfang an ansprechend, wertvoll und gehaltvoll sind. Das hält uns schließlich im Geschäft, oder?

1. Inhalt, Inhalt, Inhalt

Alle Online-Veröffentlichungen starten damit. Recherchieren Sie gewissenhaft und schreiben Sie den Inhalt ehrlich und sorgfältig.

Es ist nachvollziehbar, dass man bei interaktiven Formaten zu umgangssprachlicher oder ausgefallener Sprache neigt. Dennoch sollten Sie immer Ihre Zielgruppe im Blick behalten – Ihr Wortschatz, Satzbau, Grammatik, Syntax und auch die Themenauswahl sollten auf Ihre Leser abgestimmt sein.

Eine ausgezeichnete Übung beim Entwickeln von Inhalten ist es, eine Konsumentenpersona zu erstellen – jemanden, der Ihren Content haben und daraus einen Mehrwert ziehen möchte. Das hilft, sicherzustellen, dass die Tonalität Ihrer Inhalte tatsächlich bei Ihrer Zielgruppe ankommt.

Gestalten Sie Ihre Inhalte mit der gleichen Sorgfalt, wie Sie es für ein Printprodukt tun würden!

2. Interaktive Formate studieren

Sobald Ihr Inhalt steht, können Sie verschiedene verfügbare interaktive Formate erkunden. Da technologische Lösungen kostspielig sein können, empfiehlt es sich, Ihre Inhalte von Brancheninsidern überprüfen zu lassen und eine Umsatzprognose zu erstellen, bevor Sie investieren.

Wenn Sie bereit sind, wählen Sie ein Format, das Ihren Content optimal unterstützt. Fragen Sie sich: „Sollte ich ein Quiz erstellen oder würden Minispiele mein Publikum mehr begeistern?“ Oder falls Ihnen viele ergänzende Materialien zur Verfügung stehen, bietet sich vielleicht das E-Book-Format an.

3. Technologiepartner

Wenn Sie eine Vorstellung davon haben, wie Ihr Content aussehen und welches interaktive Format Sie einsetzen möchten, wenden Sie sich an verschiedene Technologiepartner mit digitalen Publishing-Plattformen und lassen Sie sich Kostenvoranschläge für die Arbeiten geben, bei denen sie Sie unterstützen sollen.

Eine hervorragende Übung, um sicherzustellen, dass Sie wirklich das bekommen, was Sie möchten, ist es, PPTs mit klickbaren Folien vorzubereiten, um zu zeigen, wie Ihr Content mit den Lesern und Teilnehmern interagieren und funktionieren soll. Dies ist eine Übung, mit der das Ergebnis so nah wie möglich an Ihrer ursprünglichen Vision bleibt.

Denken Sie daran: Als Content Creators muss unsere Kreativität regelmäßig gefördert und eingesetzt werden!

Was ist, wenn Sie unabhängiger Content Creator sind und nicht viel Geld für Technik ausgeben können? Zunächst einmal: Sie sind großartig – also verlieren Sie nicht den Mut.

Und dann entdecken Sie alle DIY-Tools zur Inhaltserstellung, die online für eine geringe monatliche Gebühr oder sogar kostenlos verfügbar sind.

Verschaffen Sie sich Zugang zu diesen Tools und experimentieren Sie mit Ihren Inhalten nach Ihren eigenen Vorstellungen. (Im nächsten Abschnitt finden Sie eine Liste von Tools, die Sie erkunden können!)

4. Daten sammeln und Strategien optimieren

Um zu testen, wie Ihr Inhalt in der Praxis funktioniert, veröffentlichen Sie einen Trailer oder Teaser zu Ihrem Content – das könnte eine Interaktionszeit von 30–45 Sekunden mit Ihren Inhalten sein, Spiele, Quizze oder Karten, nach denen der Teilnehmer beispielsweise mit einem „Jetzt kaufen“-Button oder der Option „Feedback geben“ aufgefordert wird.

Nutzen Sie diese Daten, um Ihre Inhalte gezielt auf Ihre Zielgruppe abzustimmen – mit Rückmeldung von Marketing- und Vertriebsteams, falls Sie für einen Verlag arbeiten.

Was sind die besten Tools zur Erstellung interaktiver Inhalte?

1. Thinglink

Erstellen Sie eine Vielfalt digitaler Assets von interaktiven Infografiken, Audio, Video und virtuellen Tools, mit denen Sie Augmented-Reality-Erlebnisse schaffen.

Testen Sie diese Option während der kostenlosen 30-Tage-Testphase und sehen Sie, wie Sie Ihre Inhalte mit Thinglink neu gestalten können.

2. Cleverstory

Dies ist eine weitere einfache, aber kreative Option für Anbieter interaktiver Inhalte.

Buchen Sie eine Demo, um zu sehen, wie die Software das Content-Erlebnis und die Interaktivität für Leser oder Teilnehmer personalisiert.

3. Outgrow

Das ist eine ausgezeichnete Option für alle, die auf Quizze, Assessments, Rechner, Wettbewerbe und Umfragen als interaktive Content-Formate setzen oder diese als zusätzliche Elemente integrieren möchten.

Probieren Sie diese Option kostenlos aus, sofern Ihre Inhalte zu deren Angebot passen.

4. MapMaker von National Geographic

Damit können Sie interaktive Karten kostenlos erstellen.

5. FlippingBook

Dies ist ein Online-eBook-Editor, mit dem Sie interaktive Videos, Links, Infografiken, Animationen etc. in die von Ihnen gewünschten Inhalte integrieren können.

Testen Sie das Tool kostenlos oder buchen Sie für den Anfang eine Demo.

Mit interaktiven Inhalten sind keine Grenzen gesetzt

Lernen Sie alles, was Sie über interaktive Inhalte erfahren können, und entdecken Sie die dafür bereits vorhandenen Tools.

Legen Sie am besten einfach los – schließlich versuchen wir alle immer noch, dieses Feld zu perfektionieren! Und wenn Sie schon hier sind, vergessen Sie nicht, den Indie Media Club zu abonnieren.

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Dishpreet Kaur

Dishpreet Kaur ist Autorin und Redakteurin, die im Bereich des Englischunterrichts für renommierte Verlage wie Oxford University Press und Indiannica Learning (ehemals Encyclopedia Britannica) in Indien gearbeitet hat. Sie lebt und arbeitet nun in Kanada, wo sie es genießt, auf den weiten Horizont zu blicken und die klassische Romantik des Herbstes zu erleben.